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Great Balls of Fire in a Genetic Opera


Diesmal möchte ich einmal zwei sehr unterschiedliche Filme vorstellen, die zwar viel mit Musik zu tun haben aber ansonsten wirklich so verschieden sind wie sie nur sein können. Allerdings kam ich erst vor kurzem in den Genuss und muss sagen, dass sie mir sehr gefallen haben, “Repo-The Genetic Opera” und “Great Balls of Fire”.

Zum einen hätten wir da den aktuelleren der beiden Filme (2008) “Repo-The Genetic Opera” bei dem es sich um eine Art Gothic-Rock-Oper handelt. Regisseur dieses musikalischen Filmwerkes ist niemand geringeres als Darren Lynn Bousman, dem Macher von Saw 2-4. Der Look des Films ist im Comicstil gehalten, es gibt die unterschiedlichste Musik zu hören von Gothic-Rock, Hard-Rock über Punk bis Operette.
Die Geschichte spielt im Jahr 2056 wo die Menschheit von einem Massensterben aufgrund von Organversagen heimgesucht wird. Der Konzern GeneCo bietet Ersatzorgane an, auch gegen Kreditfinanzierung. Wer jedoch den Zahlungen nicht nachkommen kann, erhält einen Besuch vom sogenannten Repo-Man, der das eingepflanzte Organ wieder für GeneCo “zurückholt”. Doch das ist nur der Anfang.

Der Film bietet eine interessante, spannende Story mit guten Charakteren und fantastisch vorgetragener Musik, allen voran Sarah Brightman. Außerdem Terrance Zdunich der auch den Soundtrack u.a. komponierte.

Des weiteren haben wir da “Great Balls of Fire” aus dem Jahre 1989. Hierbei handelt es sich um eine Filmbiographie der Rock ‘n Roll Legende Jerry Lee Lewis. Zugegebenermaßen ist der Film merklich recht frei erzählt und schildert den schnellen Aufstieg des Stars bis zu seinem Fall, wobei man weiss das dieser nicht lange wärte und der “Killer” bald wieder auf der Bühne stand. Aber gerade diese Leichtigkeit und die brilliante Darstellung von Dennis Quaid, dessen Spielfreude regelrecht den Schirm sprengt, machen den Charm an diesem Film aus. Noch dazu kommt, dass bei all der Heiterkeit der Film auch ernste Töne anspricht und das Augenmerk schließlich auf der Hochzeit mit seiner minderjährigen Cousine Myra (Winona Rider) und die daraus resultierenden Konsequenzen liegt. Auch aufgrund aktueller Ereignisse in Bezug auf Roman Polanski sehenswert.

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